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Korrosionsschutz
An den Korrosionsschutz von Stahlgitterroste werden vielfältige Anforderungen gestellt, wie z.B. Langlebigkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit und vor allem Wirtschaftlichkeit.

Die Feuerverzinkung kann wohl als der geeigneteste Schutz angesehen werden. Sie bietet Schutz vor Korrosion, der über Jahrzehnte funktioniert. Der Stahl ist durch die Legierungsbildung mit dem metallischen Zinküberzug verbunden und somit außerordentlich schlag- und abriebfest. Er ist deshalb gegen mechanische Beschädigungen äußerst beständig.

Feuerverzinkte Stahlgitterroste werden aus diesem Grunde von Stahl- und Metallbauern, von Schlossereien und Schmieden sehr geschätzt.

Stückverzinken
Beim Stückverzinken handelt es sich um ein diskontinuierliches Schutzverfahren, bei dem die zu verzinkenden Teile einzeln in schmelzflüssiges Zink getaucht werden.

Durch die Feuerverzinkung wird der Stahlgitterrost mit einem dichten, metallischen Zinküberzug versehen und wird so dauerhaft vor Korrosion geschützt.

Die Anforderung an die Mindestdicke des Zinküberzuges orientiert sich im wesentlichen an der Schichtdicke nach DIN 50 976 und DIN EN ISO 1461. Die Prüfung der Schichtdicke kann nach dem magnetinduktiven Verfahren erfolgen.

Kontaktkorrosion
Feuerverzinkte Stahlgitterroste in Verbindung mit anderen Metallen.

In der Praxis kommt es hin und wieder vor, daß verschiedene Werkstoffe, wie z. B. feuerverzinkte Gitterroste, gemeinsam mit Bauteilen oder Konstruktionen Verwendung finden, die aus Edelstahl sind.

Korrosionstechnisch können sich hieraus Probleme ergeben, wenn aufgrund der elektrochemischen Eigenschaften der verschiedenen Metalle Unverträglichkeiten untereinander auftreten.

Wenn verschiedene Metalle oder Legierungen in ein und derselben Konstruktion verarbeitet werden, muß manchmal mit einer Kontaktkorrosion gerechnet werden. Diese Korrosionsart entsteht durch den leitenden Kontakt von zwei verschiedenen Metallen bei Anwesenheit eines Elektrolyten.

Kontaktkorrosion ist die Folge eines Spannungs- bzw. Potentialunterschiedes zwischen miteinander leitend verbundenen Metallen.

Zink ist ein relativ unedles Metall und dieses hat zur Folge, daß es im Kontakt mit edleren Metallen zuerst in Lösung geht und sich aufopfert. Hierbei spricht man von einem kathodischen Schutz.

Wirtschaftlichkeit
Im Vergleich zu anderen Korrosionsschutzsystemen ist die Feuerverzinkung bei Gitterroste besonders wirtschaftlich.

Bei der Feuerverzinkung mit einer praxisüblichen Schichtdicke sind die Gitterroste je nach Einsatzort bis zu 50 Jahren vor Korrosion geschützt und somit besonders langlebig. Die Feuerverzinkung ist deshalb ein preiswertes Schutzsystem.

Zink und Umwelt
Zink ist nicht nur der Basiswerkstoff für die Feuerverzinkung. Er ist ein natürliches, unentbehrliches Element für Menschen und alle lebenden Organismen. Zink kommt in der Natur, in der Luft, im Wasser und im Boden vor.

In Deutschland werden über 80 % des verfügbaren Zinks recycelt. Zink kann unendlich oft wiederaufbereitet werden, ohne jeglichen Verlust seiner physikalischen oder chemischen Eigenschaften.

Vor kurzem wurde durch das Internationale Programm für Chemische Sicherheit (IPCS), einem weltweiten Forum unter der Führung der WHO (Weltgesundheitsorganisation), ein Expertenteam für Zink gebildet, das Umwelt- und Gesundheitskriterien für Zink aufstellen soll.

In seiner Schlußfolgerung stellt das Expertenteam fest:

" Zink ist ein essentielles Element in der Umwelt. Es bestehen sowohl Möglichkeiten für einen Mangel an diesem Metall als auch für einen Überschuß. Aus diesem Grunde ist es wichtig, daß Kriterien zur Reglementierung von Zink als Schutz vor Toxizität nicht so niedrig angesetzt werden, daß sie in den Bereich des Zinkmangels führen.



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